Selten zugängliche Romanische Kirchen im Baix Emporda

Donnerstag, den 19. Oktober 2017, 9.00 - Treffpunkt Parkplatz bei Carrefour. Anmeldung über "Kontakt"

Diese Exkursion führt zu einigen sehenswerten und besonderen romanischen Kirchen um Bisbal. Führer ist der uns bekannte und fachkundige Nik Duserm, der uns die Türen öffnen kann. (Die Führung findet statt, wenn sich genügend Teilnehmer anmelden.)

 

Vorgesehen ist der Besuch des renovierten Benediktinerklosters Sant Miquel de Cruilles mit seinen Absismalereien. (Es ist alledings noch nicht sicher, ob uns die Kirche zugänglich gemacht wird.)

 

Von dort geht es weiter zu Sant Esteve de Canapost. Diese Kirche hat die interessante Besonderheit, dass sie aus einer vorromanischen und einer romanischen Kirche zusammengesetzt ist. Hier können wir auch sehen, dass mittelalterliche Kirchen mit Gräbern umgeben waren, die sonst heute meist verschwunden sind.

 

Die nächste Station ist Sant Esteve de Peratallada. Die romanische Kirche - ursprünglich des Schlosses - liegt vor dem hübschen Ort Peratallada, in den wir einige Schritte tun werden.

 

Eine Besonderheit ist auch die vorromanische Kapelle Sant Julia de Boada. Hier können wir sehen, die die kleinen, vor den romanischen Dorfkirchen gebauten Gotteshäuser aussahen.

 

Die Exkursion endet in dem von uns schon besuchten und ausgezeichnet befundenen Restaurant "Antic Casino" in Pals.

 

Nik ist uns als sehr fachkundiger und unterhaltsamer Führer bekannt.

 

Das Kloster Sant Pere de Rodes - seine Legenden, Geschichte, Gebäude, Kunstwerke, Mönche und Pilger -eine Annäherung an Besonderheiten und Geheimnisse

Donnerstag, den 26. Oktober 2017. Treffpunkt: Santa Margarita, Parkplatz bei Carrefour, 9.30 Uhr. Anmeldung über "Kontakt" hier oder Tel. 0034 / 677 604 507

Sicher haben die meisten hier Lebenden oder Verweilenden schon das eindrucksvolle Kloster in seiner einmaligen landschaftlichen Lage besucht. Aber ein Gang durch teilweise wieder aufgerichten Gebäude und Räume läßt manche Frage offen. Wie lebten die Mönche hier, und was zog die Pilger im Mittelalter zu diesem Ort? Wer waren die Vornehmen, die die Klostergemeinschaft förderten und sich hier begraben ließen? Welche Bedeutung und Funktion hatten die einzelnen Gebäude? Welche Konstruktionsprinzipien liegen dem Bau der Kirche und ihrem eigenwilligen Innenraum zugrunde? Wie sah die verschwundene Eingangstor zur Kirche des Meisters von Cabestany mit seinen Skulturen aus? Was besagen die im alten, unteren Kreuzgang aufgefundenen Wandbilder?

Diesen und anderen Fragen wird die diesmalige "Fachführung" durch die Anlage nachgehen.

 

Im Anschluss an den Besuch des Klosters fahren wir nach Selva de Mar hinunter und spazieren durch das altertümliche, malerische, in reizvoller Umgebung gelegene Dorf. Einst war es Klosterbesitz und die Möche "füllten hier ihre Tröge" - wie es in einer Kachelinschrift dort heißt.

 

Mittagessen ist im Club Nautic im Fischerort El Port de la Selva vorgesehen, Blick auf den Hafen und den hübschen Ort eingeschlossen.

 

Anschließend ist ein Besuch in der Bibliothek von Port de la Selva vorgesehen. Hier können wir Einblick in die "Bibel von Rodes"  aus dem 11. Jahrhundert nehmen. Dieser wunderbar geschriebene und bebilderte Codex wurde 1708 von dem Herzog von Noailles aus dem Kloster geraubt und liegt heute im Nationalmuseum von Paris. Port de la Selva hat eine "naturgetreue" Kopie dieses Schatzes erhalten.

 

Rückkehr am späten Nachmittag.

 

Bildergalerie zur Exkursion - Beschriftung erscheint beim Anklicken