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Kann man jetzt noch nach Katalonien und ins Empordà reisen?

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Blick über die Bucht von Roses

Wir wurden von verschiedener Seite (Hausbesitzer, Kulturspaziergänger) gefragt, ob es vertretbar sei, jetzt noch nach Katalonien zu reisen.

 

Wir haben uns vom 22. August bis zum 18. September in Roses und Palau Saverdera aufgehalten. Wir hatten erst Bedenken zu fahren. Als wir aber hörten, dass die Coronainfektionen in Roses relativ gering seien, sind wir kurz entschlossen doch aufgebrochen. Es gab einige dringende Arbeiten in unserem Feriendomizil zu erledigen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, die meiste Zeit in einem abgelegenen Haus von Freunden in Palau Saverdera zu verbringen.

 

Roses und Empuriabrava war im August sehr voll. In Roses verbrachten vor allem Katalanen und Spanier ihren Urlaub, im September rückten Franzosen an. Andere Europäer waren - wohl wegen der Reisewarnungen - nur schwach vertreten. An den Stränden lagen die Menschen dicht an dicht, in den Lokalen war abends kaum ein Platz frei. Trotz der Pandemie herrschte Ferienstimmung. Nach Ende der spanischen Schulferien am 13. September ließ der Touristenzustrom nach, aber bei unserer Abreise war immer noch nicht der Rückgang früherer Jahre spürbar. Das gute Wetter lockte vor allem an den Wochenenden Spanier aus den Städten und Franzosen aus der Nachbarregion an.

 

Unserer Beobachtung nach verhielten sich Spanien und Katalanen überwiegend diszipliniert. Die meisten hielten sich an die Maskenpflicht und das Abstandsgebot auf der Straße und in Geschäften. Anders sah es am Strand, in Lokalen und bei Feiern mit Freunden und Verwandten aus. Wie zu erwarten, waren es vor allem Besucher aus dem Nachbarland, die sich nicht an die Regelungen hielten. Die "soziale Mobilität und Offenheit" der Spanier und Franzosen ist sicher ein Grund für das Ansteigen der Ansteckungsraten in deren Ländern. Von der Polizei wurde kaum kontrolliert.

 

Wir vermieden Menschenansammlungen, gingen nur abends an den Strand und in Geschäfte. In Lokalen achteten wir auf Tischabstände. Wir konnten auch nicht viel unternehmen. Auffällig viele Touristen begaben sich in die Natur und die Berge. So beschränkten wir uns auf Spaziergänge vor allem um Palau Saverdera. Die in der Ferienzeit üblichen Feste und Kulturveranstaltungen in der Region wurden teilweise abgesagt oder fanden in eingeschränkter Weise statt. Wir hielten es für geraten, dort nicht hinzugehen. Trotzdem hatten wir eine überwiegend gute Zeit, das Wetter war meist schön, wenn auch bis zuletzt sehr heiß. Aber die Natur und Landschaft des Empordà ist wie immer wunderschön. An "Kulturspaziergänge" war natürlich nicht zu denken, von den bisherigen Teilnehmern war kaum jemand im Lande und es wäre auch nicht verantwortbar gewesen, in größeren Gruppen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. die trotz Corona viel besucht wurden.

 

Da die Krankheits- und Todesfälle in Spanien und Katalonien kontinuierlich stiegen, hielten wir es für besser früher als geplant abzureisen. Wir ließen uns in einem Labor in Figueres testen und erhielten einen negativen Befund. Wir erreichten innerhalb der vorgeschriebenen 48 Stunden die deutsch-französische Grenze und kamen innerhalb von 78 Stunden in unsem Wohnort Bad Harzburg an. Auf Grund des Testbefundes und der eingehaltenen Zeiten wurden wir vom Gesundheitsamt in Goslar von der Quarantänepflicht befreit.

 

Inzwischen sind die Ansteckungs- und Todesfälle in Spanien und Katalonien drastisch gestiegen, sie haben die Aprilwerte weit überschritten. Städte wie Figueres, Girona, Barcelona und vor allem Madrid sind besonders betroffen. Auf dem Land sieht es - außer der Cerdanya - meist besser aus. (Während unseres Aufenthaltes gab es im Empordà Dörfer ohne Corona-Fälle.) Zu unser Abreise hat beigetragen, dass das Gesundheitssystem wieder an die Grenzen gekommen ist. Durch Todesfälle am Beginn der Pandemie fehlen Ärzte und Pflegepersonal. Im Krankheitsfall kann man - zumal als Ausländer - nicht damit rechnen, angemessen versorgt zu werden. Wir hatten den Eindruck, die spanischen und katalanischen Politiker und Behörden sind nicht in der Lage, koordinierte und effektive Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der Pandemie zu treffen. Inzwischen hat sich das geändert, aber auch die Infektions- und Todeszahlen sind weiter gestiegen. Wir raten davon ab, in der derzeitigen Lage nach Katalonien zu reisen.

 

Wir möchten anmerken, dass wir die Sorglosigkeit, mit der die vielen Besucher Bad Harzburgs mit der Ansteckungsgefahr umgehen, für bedenklich halten. Wir fanden das (widerspruchslose) Tragen von Masken und die Einhaltung von Abständen in Katalonien sinnvoll und werden das auch hier beibehalten.

Einige Eindrücke vom trotz allem schönen Empordà (aufgenommen in der Umgegebung von Palau Saverdera)

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La Arqueta

 

La Arqueta

 

                                                                                            Neu

Die Spur führt nach Katalonien

Paperback (Print-Buch)

440 Seiten

ISBN-13: 9783741225703

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 19.06.2019

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

Auch als eBook erhältlich (ePub)

Bestellbar in Buchhandlungen und Oneline-Shops (Bod, Amazon, Weltbild (eBook), Thalia, exlibris und andere)

 

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Machen Sie sich mit den Protagonisten auf den Weg, das Geheimnis der "Arqueta" herauszufinden!

 

Die Handlung in Kürze:

 

Wer war der im Obdachlosenmilieu lebende Michael T.? Und warum musste er sterben? Dies fragen sich Kriminalkommissar M. und Hendrik L., der die Leiche gefunden hat.

Unbefriedigt von den polizeilichen Feststellungen, beginnt Hendrik, ein Geowissenschaftler, eigene Nachforschungen anzustellen. Aus einem von Michael T. hinterlassenen Manuskript erfährt er, dass der ehemalige Gymnasiallehrer Mitbegründer eines Ordens war, der das Gemeinsame in den drei Ein-Gott-Religionen pflegen will. Durch seine Forschungen kam Michael zu der Überzeugung, dass der Gral eine die Religionen verbindende Überlieferung ist. Bei seiner Suche nach dem Gral und der Gralsburg erhält er Hinweise, dass die Templerbesatzung einer Burg an der Costa Brava einen tragbaren Altar in der Gestalt eines Kästchens als Gral verehrt hat. Historische Quellen und örtliche Überlieferungen lassen Michael vermuten, dass die "Arqueta preciósa" in den unterirdischen Gängen einer zweiten Burg bei heimlichen Gralsfeiern weiter benutzt und verborgen wurde.

Hendrik folgt den Spuren Michaels und reist nach Katalonien. Er trifft ehemalige Weggefährten Michaels und erfährt, wie Michael ums Leben kam. Der Ordensvorsteher, ein in fragwürdige Geschäfte verwickelter Diamantenhändler, unternimmt zusammen mit Hendrik eine Erforschung der Höhle, in der das Grals-Kästchen vermutet wird. Es kommt zu dramatischen Ereignissen, die zur Wende in Michaels Leben führen.

Die Erzählung verbindet Charakteristiken des Kriminal-, Entwicklungs- und Geschichtsromans mit Sachbuchelementen und Reiseschilderungen zu einer spannenden und informativen Lektüre.

 

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Die ausführlichste Leseprobe bietet Google Books.de / Wolfram Janzen La Arqueta.

 

Mehr vom Autor und zum Buch hier unter "Lobos Bücher".

 

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Kulturspaziergänge lobo-w-j
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