Willkommen Benvingut Bienvenido Welcome

Die Artikel dieser Website können jetzt mit dem Google Übersetzungstool ins Englische (English Language for this Website) und Spanische (Español para este sitio web) übersetzt werden. 

Ich bin jetzt auch bei Twitter. Schaut mal hinein! @lobo_w_j

blick_ueber_die_Bucht_von_roses
Blick über die Bucht von Roses 2020
blick_über_bucht_von_roses_nach_brand_am_cap_creus_juli_21
Blick über die Bucht von Roses - nach dem Brand am Cap de Creus im Juli 2021 (Bild: Lavanguardia)

Nach vollständiger Impfung werden wir nach Roses reisen. Dies wird Mitte Juli der Fall sein. Dann können auch wieder Kulturspaziergänge stattfinden (sofern Infektionslage und Maßnahmen das zulassen!). Die Unternehmungen werden hier mitgeteilt. Wir freuen uns auf Wiederbegegnungen!

Dagmar und Wolfram

(13.07.21) Inzwischen sind wir in Roses eingetroffen. Wir sind dabei uns zu akklimatisieren, einige Vorhaben zu realisieren und Umschau zu halten. Hier ein paar Eindrücke für diejenigen, die noch nicht eingetroffen sind oder diese Saison auf die Reise verzichten. Der Ferienbetrieb ist voll im Gange, trotz Corona und Delta-Variante. Es gibt kaum Einschränkungen (in 160 Orten gibt es spätnächtliche Ausgangsbeschränkungen; sonst sind nur Treffen bis zu 10 Personen erlaubt, Maskentragen ist in Geschäften und beim Zugang zu Restaurants erforderlich, in der Öffentlichkeit wird Maskentragen "empfohlen"). Die Leute sind anscheinend fest entschlossen, ihren Urlaub ohne Bedenken zu genießen. Auf den Sraßen, in Restaurants und am Strand ist kaum ein Gefühl für die Pandemie zu spüren; was in den Gesundheitszentren und Krankenhäusern passiert, sieht man ja nicht. Die Regierung ist ihrerseits offenbar entschlossen, der Tourismusbranche nur wenig Schranken aufzuerlegen. Wie immer ab Mitte Juli und August ist Roses fest in französischer Hand. Die Franzosen scheinen sich nicht sehr um die Reisewarnung ihrer Regierung zu kümmern. Deutsche bemerkt man weniger, da wirkt sich wohl die Reisewarnung aus.

 

Das Wetter ist warm und überwiegend schön, die Wassertemperatur angenehm, obwohl die Tramontana manchmal lästig ist. Der Wind hat einen großen Brand um Llançà und Port de la Selva begünstigt, der ca. 500 Hektar Bewuchs vernichtet hat und zu Evakuierungen führte. Tagelang waren die Löschflugzeuge unterwegs. Der Brand und die Brandgefahr führen dazu, dass Straßen in die Alberes, zum Kloster Sant Pere de Roda, zur Montjoi und zum Cap Creus gesperrt wurden. Gegenüber den traurigen Nachrichten, die aus Deutschland kommen, sind das Ereignisse von geringerer Tragweite. Die Brände hier - inzwischen gab es weitere in der Umgebung und in Katalonien - haben natürlich auch mit dem Klimawandel zu tun (höhere Temperaturen, heftigere und häufigere Winde u.a.).

 

Zur Covid-19-Situation weiter unten.

 

Die folgenden Bilder werden durch Anklicken vergrößert und eine Erklärung wird sichtbar.

 

Video: Ein Havaneres-Abend am Strand von Roses zu Corona-Zeiten (23.07.2021) - Test- oder Impfnachweis und Adressenangabe waren beim Eintritt erforderlich, das Tragen von Masken empfohlen.

Covid-19 in Katalonien - Die Lage (27.07.21)

 

In Spanien und auch in Katalonien sind ca. 52% der Bevölkerung vollständig geimpft. Das hat aber die "5. Welle" nicht verhindert. Die Ansteckungen bezogen sich zunächst  vor allem auf Ungeimpfte und jüngere Menschen. Überwiegend sind die Verläufe unter den Jungen nicht schwer (Spätfolgen sind dabei nicht absehbar). Die Zahl der Hospitalisierten und auch der Todesfälle wuchs allerdings an. Die jüngeren gaben das Virus weiter, sodass sukzessive die Älteren und Kinder betroffen waren. Inzwischen sinken die Zahlen in Katalonien etwas, nicht aber bei den über 70jährigen. Die Neuansteckungen sind aber immer noch hoch. Bei den Hospitalisierungen macht sich der Rückgang kaum bemerkbar, bei den Einlieferungen in die Intensivstationen gar nicht.

 

Nach strengen Restriktionen waren die Infektionszahlen in Katalonien niedrig gewesen. Durch weitgehende Aufhebung der Einschränkungen, falsches Sicherheitsgefühl, Rückkehrer von den Balearen, Zulassung von Großveranstaltungen, die Feiern zu Sant Joan und Anreise von Touristen aus ganz Europa hat Katalonien nun hinter England Zypern und Portugal die höchsten Infektionszahlen in Europa. Der Anteil der hoch ansteckenden Delta-Variante wird auf bis zu 60% oder höher geschätzt.  Trotz der angestiegenen Zahlen plant die Generalitat die touristische Saison bis November zu verlängern und keine weiteren Einschränkungen vorzunehmen. Die Tourismusbranche kritisiert die "späte" Aufhebung der Restriktionen und lobt das neue Vorhaben.

 

Man kann nur hoffen, dass Impfungen, Wind, Sonne und wachsende Einsicht die Ausbreitung der Viren erschweren.

Mit der Aufnahme von "Kulturspaziergängen" zögere ich vorerst noch.

 

Leider sind  die Fallzahlen in unserer Gegend besonders hoch, vor allem in Palau Saverdera und Roses. In Roses lag die 14-Tage Inzidenz am 20.07. bei 818 (7-Tage-Inzidenz: die Hälfte), der R-Wert  (Ansteckungswert) bei 2.07, was ein "hohes" Ansteckungsrisiko bedeutet. (Bei der Sorglosigkeit, die die meisten Touristen an den Tag legen, wundert das alles nicht!). Am 27.07. liegt die 14-Tage-Inzidenz bei 875, der Ansteckungswert ist mit dem leichten Rückgang neuer Fälle in den letzten Tagen zurückgegangen: er liegt jetzt bei 0.63 (mir unverständlich, warum plötzlich so niedrig!).  Dabei muss man bedenken, dass sich diese Zahlen nur auf die gemeldeten Fälle beziehen. Die gemeldeten Infektionsfälle dürften vor allem auf Touristen zurückgehen, die bei ihrer Rückreise in ihrem Heimat- oder Durchreiseland einen Test vorlegen sollen, also vor allem auf Franzosen. Interessant ist, dass kleinere Dörfer im Alt Empordà wie Rabós überhaupt keine gemeldeten Covid-19-Fälle haben, wohl weil sie kaum Tourismus haben!

Die Abhaltung der Festa Major in Roses ab 7. August erscheint unter diesen Gesichtspunkten als bedenklich, auch bei verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen!

 

Die Gegend hier und Katalonien überhaupt sind nach deutschen Maßstäben längst Hochrisiko- und Virusvariantengebiet.

Inzwischen hat das RKI Spanien zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Sollte das RKI Katalonien als Virusvariantengebiet einstufen, dann müssten auch Geimpfte und Genesene bei ihrer Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne.

Dieses Video über das Empordà wurde mir als Mp4-Datei von einer Bekannten aus Katalonien zugesandt - leider ohne Angabe des Autors. Begleitet von einem Havaneres-Lied (Seemannslied) zeigt das Video Bilder aus dem Empordà und besingt sehnsuchtsvoll dessen Schönheit. Text der ersten Strophe (katalanisch):

Als ich das Empordà verließ

Weit jenseits des Horizonts

Weinte mein eng gewordenen Herz

Weinte aus so großer Traurigkeit ...

Schauen Sie auch einmal in meinen neuen Blog hinein:

Kann man jetzt wieder nach Katalonien und ins Empordà reisen?

Teile Frankreichs (Südfrankreich) werden vom deutschen RKI als Risikogebiet eingestuft, Katalonien als Hochinzidenzgebiet.

 

Einreisebestimmungen für Frankreich: Über die regierungs-

amtlichen Bestimmungen kann man sich hier informieren (deutsch).

 

Katalonien: Verlässliche und aktuelle Informationen zu den Covid-19-Regelungen im Land findet man auf der Website des "Departament d´Interior" (Katalanisch/Spanisch). Regierungs-

amtliche Einreisebestimmungen hier (Spanisch/Englisch). Bitte beachten, dass Frankreich für Spanien als Risikogebiet gilt und bei der Einreise aus Frankreich Test- oder Impf- bzw. Genesungsnachweis erforderlich sind.

 

Bei der Wiedereinreise auf dem Landweg aus Katalonien nach Deutschland erforderlich: Registrierung, Testpflicht oder Nachweis der Impfung bzw. Gesundung, ansonsten Quarantäne.

 

blick_über_die_bucht_von_roses

Einige Eindrücke vom schönen Empordà (aufgenommen in der Umgegebung von Palau Saverdera bei unserem Aufenthalt im September 2020)

Die beliebtesten Artikel dieser Webseite:

LA SAGRADA FAMILIA - Das große Werk Gaudís entschlüsselt

Siehe unter: Wege.Orte.Menschen

Die VERTREIBUNG DER MAUREN aus Spanien und Katalonien

Leseempfehlungen - Tauchen Sie in die Welt der Antike ein oder folgen Sie den Nachforschungen zum Tod eines jungen deutschen Fliegers:

 

Die Ruinen von Empúries - Die Antike wird lebendig

Ein Gang durch die griechisch-römischen Ruinen und

eine Schilderung des antiken Alltagslebens

 

Siehe unter: Wege.Orte.Menschen

 

Friedrich Windemuth - Pilot der "Legion Condor", gefallen 6.2.1939.

Ein Gedenkstein bei Garriguella erinnert an das letzte Luft-

gefecht im spanischen Bürgerkrieg

 

Siehe unter: Wege.Orte.Menschen

Über diese Website

Kulturspaziergänge lobo-w-j
Kulturspaziergänger blicken auf die Costa Brava (Sant Elm / Sant Feliu de Guixols)

Hier können Sie sich über "lobo-w-j" - Wolfram Janzen - seine "Kulturspaziergänge" informieren und Wissenswertes über Katalonien erfahren.

 

Vielleicht haben Sie schon Urlaubszeiten in Katalonien und an der Costa Brava verbracht. Möglicherweise sogar in Roses in der Provinz Girona. Von hier aus gehen die Kulturspaziergänge, die Lobo unternimmt, in die nähere und weitere Umgebung. Mit ihm kommen Menschen, die an der Kultur und Natur Kataloniens interessiert sind. Da gibt es viel zu entdecken...

 

Wenn Sie zum "Stamm" gehören, finden Sie hier Mitteilungen über die aktuellen Vorhaben. Außerdem gibt es Berichte und Bilder über vergangene Unternehmungen. Vielleicht bekommen Sie beim Lesen Lust, sich uns anzuschließen. Neue Mitglieder sind willkommen. Probieren Sie es aus!

 

Wenn Sie längere oder kürzere Zeit in Katalonien verweilen, werden Sie bemerken, dass die Katalanen eine eigenständige Sprache sprechen und auf eine eigene Kultur und Geschichte blicken können. Unter der Spalte "Katalonien" und in einem Blog werden wechselnde Artikel über Sitten und Gebräuche, über Geschichte und Gegenwart Kataloniens eingestellt. Auch hier gibt es Interessantes zu entdecken...

 

Kommentare: 0